· English · Español · Français ·   · Kontakt · Sitemap · 

Beobachtungsgebiete

Was für herrliche Kreaturen Vögel doch sind! Keine schlichten Tarnfarben. Kein krampfhaftes Einfügen in die umliegende Landschaft. Aras, die größte Papageienart in den Tropen Lateinamerikas, haben ein schillerndes, buntes Federkleid mit kräftigem Gelb, Blau, Grün und Rot. Ara ist die gängige Bezeichnung für die 15 Spezien dieser großen Vögel mit ihrem langen Schwanz, vorkommend in Zentral- und Südamerika. Zwei dieser Arten sind in Costa Rica zuhause: der Arakanga und der große Soldatenara. Obgleich der Arakanga von Mexiko bis ins zentrale Südamerika verbreitet ist und an beiden Küsten Costa Ricas zahlreich vorhanden war, kann er heute nur noch in wenigen Schutzgebieten an der pazifischen Küste, und selten auch an der karibischen Küste beobachtet werden. Letztere ist auch Zuhause des großen Soldatenaras.

 
Beide Vogelpopulationen verlieren ihren Lebensraum durch Abholzung und Jagd. Die Population des Arakanga sank in den letzten Jahren derart drastisch, dass sie vom Aussterben bedroht ist: es gibt nur noch drei Wildpopulationen mit einer langfristigen Überlebenschance in Zentralamerika - im biologischen Schutzreservat Carara und im Corcovado Nationalpark in Costa Rica, und auf der Coiba Insel in Panama- obgleich die Aras regelmäßig auch im Nationalpark Palo Verde, Santa Rosa und anderen Waldgebieten am Golf von Nicoya und der Halbinsel Osa gesichtet werden können. Es leben schätzungsweise 200 Arakanga in Carara und 1600 in Corcovado, wo man 40 Vögel auf einmal sehen kann.

Auch wenn die Costaricaner den Quetzal nicht in dem Maße verehren wie die präkolumbianischen Guatemaler, kann man den Vogel am ehesten in Costa Rica sehen. Hier ist er in vier Nationalparks - Braulio Carrillo, Poás, Chirripó, La Amistad - und den Monteverde und Los Angeles Nebelwaldreservaten geschützt. In dem gesamten Gebiet (von Südmexiko nach Westpanama) ist dieser Vogel durch die Verkleinerung seines Lebensraumes, dem Nebelwald, bedroht. Das gilt im Besonderen für die tiefergelegenen Wälder auf einer Höhe um 1500 bis 2000 Meter , in die Quetzal-Familien hinabfliegen um zu Brüten (zwischen März und Juni), und in denen sie tote, verrottete Bäume suchen, in denen sie ihre Nester bauen. Dies ist der beste Zeitraum um narzistische Männchen bei ihrem berühmten und ausgefallenen Balztanz zu beobachten.

Dem Tukan "fliegende Banane" ist es ein besonderes Vergnügen zuzusehen, wie er Früchte mit seinem langen Schnabel aufpickt, in die Luft schmeisst und in den Hals fallen lässt. Costa Ricas sechs Tukanarten gehören zu den brilliantesten Vögeln Zentralamerikas.

List of birds

   
 
[Costa Rica Reisen] [Dienstleistungen] [Was kann man unternehmen?] [Reiseinformationen] [Über Costa Rica] [Über Uns] [Mehr]
 
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: info@travelexcellence.com
Tel. +(506) 2258-1046 · Fax. +(506) 2258-0795
® Costa Rica Travel Excellence
© 1996-2008